Freitag, 9. Dezember 2005

Gaststory

Hier eine Geschichte, die mir Axel, unser Lagermitarbeiter, geschätzer Kollege und Partner bei intelektuellen Disputen, erzählt hat:

Ein Freund von ihm hatte einen ziemlich üblen Autounfall (Reifenplatzer, zwei mal überschlagen u.ä.). Er steigt aus und hat Schmerzen im Rücken. Die Polizei, mittlerweile alarmiert, taucht auf und bestellt den Krankenwagen ab, da er ja selbst aus dem Wrack ausgestiegen ist und laut ihrer Meinung wohl nicht verletzt ist. Nach der Unfallaufnahme begibt sich der Mann in ein Krankenhaus. Dort wird nach dem Röntgen festgestellt, dass er sich wohl drei Wirbel gebrochen habe. Er wird sofort in ein spezielles Krankenbett gelegt, darf sich nicht bewegen und muss fortan "in einen Eimer scheissen" (wörtliches Zitat). Allerdings hat er keine Schmerzen. Nach einer Woche (!) absoluter Bewegungslosigkeit und hilflosen Starrens an die Decke, taucht der behandelnde Arzt auf und meint: "Herr XY, Sie haben keine gebrochenen Wirbel. Die Schatten auf dem Röntgenbild stammen von einer alten Verletzung. Das sind Narben. Sie dürfen nach Hause gehen."

Interessant, dass die Polizei ohne Röntgen bessere Diagnosen als die Krankenhausärzte stellt...

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