Am Sonntag wollte ich zum angekündigten "Katamaran-Test" antreten. Doch daraus sollte erst mal nix werden. Beim Spaziergang an den Hafen wurden meine Freunding und ich von mehreren Polizeiautos überholt, die mit Blaulicht und Sirene in Richtung Hafen rasten. Des Rätsels Lösung: eine Bombendrohung gegen den Katamaran "Fridolin" war bei der Polizei eingegangen - jemand war mit dem Namen(!) nicht einverstanden und habe aus diesem Grund eine Bombe an Board versteckt. Kurze Zeit darauf konnten wir aber auf Katamaran "Constanze" dann in Richtung Friedrichshafen fahren.
Zur Fahrt selbst:
Es drängt sich schon der Vergleich mit einer Flugreise auf - nicht nur wegen des Preises :-) Das Boot liegt angenehm ruhig auf dem Wasser, die Motoren sind zumindest im Innenraum nicht allzu störend wahrzunehmen. Man sitzt in Sitzen, die denen von Flugzeugen nicht unähnlich sind, dies betrifft auch die Breite und den Abstand zum Vordersitz. Im Fahrgastraum dann zwei große Displays, auf denen Werbung (Euro3, aktuelle Kinotrailer) und als Laufschrift die Headlines von spiegel-online zu sehen sind. Gelegentlich wird das ganz von Nachrichten des Südkuriers aufgelockert. Das An- und Ablegen muß wohl aber noch geübt werden.
Alles in allem ein technisch und touristisch durchaus interessantes, finanziell aber doch exklusives Erlebnis. Einfach mal testen.


2 Kommentare:
Da muss ich d-fens recht geben. Der Name ist echt ganz toll. Aber muss man deshalb das Schiff gleich versenken? Umbenennen tuts auch.
Das wollte die Person ja damit erreichen. Entweder Umbenennung oder Sprengung.
Was ist an "Fridolin" jetzt so schlimm?
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